Grafik des Expressionismus

15. Mai bis 30. Oktober 2012 im Ernst Barlach

Museum Ratzeburg

 

Noch heute zählt die Druckgrafik des Expressionismus zu den herausragenden künstlerischen Leistungen des 20. Jahrhunderts. Das Ernst Barlach Museum Ratzeburg zeigte über den Sommer 2012 70 ausgewählte Arbeiten von Ernst Barlach, Max Beckmann, Erich Heckel, Käthe Kollwitz und Karl Schmidt-Rottluff.

 

Eine wesentliche Eigenschaft, die den Expressionismus kennzeichnet, ist die Vereinfachung des Ausdrucks und die Konzentration auf das Wesentliche. Zugleich soll das Ausdrucksvermögen mit dem kompromisslosen Anspruch auf innere und aufrichtige Wahrheit gesteigert werden. Ziel des künstlerischen Handelns ist die Befreiung des Menschen von den Fesseln der realen, der sichtbaren, der materiellen Welt zu Gunsten einer dahinter liegenden, höheren Wirklichkeit. Es entsteht ein neues Ich- und Weltbewusstsein, das sich nicht mehr allein aus den Quellen der Wissenschaft und des rationalen Weltbildes nährt, sondern durch Rückgriff auf mythische, archaische und kultische Vorbilder das menschliche Subjekt zu seiner eigentlichen Bestimmung zurückzuführen sucht.

 

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