Ernst Barlach WortGestalten

30.01. bis 24.03.2013 in der Marktkirche

Hannover und dem Forum des Niedersächsischen Landtages

 

Bettler, Hexen, Propheten, Blinde, Engel, Fluchende, Lesende, Betende: die hungernden, frierenden, bittenden, weinenden, aber auch die singenden, tanzenden, lachenden und träumenden Figuren waren für Ernst Barlach  realistische „Symbole für die menschliche Situation in ihrer Blöße zwischen Himmel und Erde“.  Der Bildhauer und Zeichner wurde zum Einzelgänger des deutschen Expressionismus und erlangte Weltruhm.

 

Daneben war Barlach zeitlebens mit dichterischen Vorhaben beschäftigt. Doch der Öffentlichkeit blieb der Schriftsteller mit Ausnahme seiner preisgekrönten Dramen zumeist verborgen, zumal bis zu seinem Tod lediglich zwei kleinere Prosafragmente und seine Autobiographie veröffentlicht wurden. Die postumen Publikationen seiner literarischen Werke aber haben endgültig erwiesen, dass hier weder ein

dichtender Bildhauer noch ein bildhauernder Schriftsteller am Werk war, sondern dass beide Schaffensweisen in einem intensiven Spannungsverhältnis standen und sich wechselseitig förderten und bedingten.

 

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