Barlach

Preis

Der Ernst Barlach Preis

wird durch die Ernst Barlach Gesellschaft

seit 1990 vergeben

 

 

 

Ein Land, das sich als Kulturnation versteht, das stolz auf sein kulturelles Erbe ist, das in seine Künstler und Künstlerinnen investiert, sollte sich auch im Grundgesetz zu dem Staatsziel Kultur bekennen. Kulturförderung muss aus der politischen Zufälligkeit freiwilliger Leistungen befreit werden. Das Staatsziel Kultur würde bei Ermessensentscheidungen, wenn es darum geht, abzuwägen wie der Haushalt einer Kommune, eines Landes oder des Bundes aufgestellt wird, eine gewichtige Rolle spielen können.

 

Trotzdem wird es auch in Zukunft darauf ankommen, dass vor allem private Initiativen das kulturelle und künstlerische Leben durch Förderungen und Zuwendungen individuell und direkt unterstützen. Daher ist die Verleihung des Ernst Barlach Preises für die Ernst Barlach Gesellschaft nicht nur Pflicht, sondern ein großes Ereignis, denn es kommt ihrem Satzungsziel, der Förderung von Kunst und Kultur, am allernächsten.

 

Ein von der Ernst Barlach Gesellschaft benannter, unabhängiger Juror wählt eine Künstlerin oder einen Künstler nach seinem eigenen freien Ermessen. Der Juror, oder die Jurorin verantwortet die Entscheidung allein und begründet diese öffentlich.

 

Keine aufwendige Jury, keine aufwendigen Ausschreibungen, keine aufwendigen Reisen, keine aufwendigen Tagungen. Das Geld kommt alleine der Kunstförderung zugute. Mit dieser überaus schlanken Vergabepraxis haben wir in der Vergangenheit besonders ausgewiesene Kenner der Kunstszene, als Juroren gewinnen können.

 

Dr. Helmut Seemann, Präsident der Stiftung Weimarer Klassik; Dr. Jean-Christophe Ammann, Direktor des Museums für moderne Kunst in Frankfurt; Prof. Christoph Vitali, Intendant der Bundeskunsthalle in Bonn; Prof. Wilhelm Hornbostel, Direktor des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg; Prof. Kasper König, Direktor des Museums Ludwig in Köln; Prof. Wieland Schmied, Präsident der Bayrischen Akademie der Schönen Künste; Prof. Klaus Bußmann, Direktor des Westfälischen Landesmuseums in Münster; Prof. Manfred Fath, Direktor der Mannheimer Kunsthalle; Dr. Robert Fleck, Direktor der Deichtorhallen Hamburg; Dr. Hans-Werner Schmidt, Direktor des Museums für bildende Kunst, Leipzig, haben die hier gezeigten Künstlerinnen und Künstler mit dem Ernst Barlach Preis ausgezeichnet.

 

Träger des Ernst Barlach Preises ist die Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg. Die Vergabe findet im Rahmen einer Preisträgerausstellung in unterschiedlichen Ausstellungshäusern statt. Alle Sparten der bildenden Kunst finden Berücksichtigung. Der Preis wird in unregelmäßigen Zeitabständen vergeben. Er dient allein der uneigennützigen Förderung der bildenden Kunst. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Von oben nach unten linke Seite: Alexander Dettmar, Malerei (1996),

Xenia Hausner, Malerei (2000), Stefan Kern, Objekte (1999), Olaf Metzel, Objekte (2001). Rechte Seite: Madeleine Dietz, Objekte (2003), Iideki Iinuma, Skulptur (2005), Christoph Fikenscher, Objekte (1997)

©  2016 Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg e.V. Mühlenstraße. 1, 22880 Wedel                                                                                                                                Anfahrt Kontakt  |  Impressum  |  Sitemap